Schiffslogbuch
Der Beziehungsraum, die letzte Herausforderung.
Dies sind die Reisen des Raumschiffs E...
Auf einer fünfjährigen Mission:
Zur Erforschung
fremder neuer Welten
auf der Suche nach
neuem Leben und neuen Zivilisationen –
um mutig dorthin zu gehen,
wo noch nie ein Mann zuvor gewesen ist.
(cpu message: der missionsbericht beginnt am 20.1.07 - über den kalender rechts positionierbar!)

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Verfasst am 24.07.2009 23:47:00 Uhr Sternzeit 20090724 Komma 04 „Klingonische Mutter mit kleinen Kampfsäuen, sucht unigalaktischen neuen Ernährer“.
Diese Nachricht empfing unsere Kommunikationsoffizierin über einen offiziellen Kanal, nachdem wir auf der Suche nach unserer Klingonen – Frau beinahe schon aufgegeben hatten.
Die Quelle der Transmission war schnell ausgemacht und wir lokalisierten ein Habitat in der Umlaufbahn eines bewohnbaren Planeten.
Wieder einmal konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, das spekulativ universelle Opfer an Bord zu sein, als sich alle darin einig waren, der Captain solle den Lockvogel für das Objekt der Begierde spielen.
Also wurde ich in die plastische Chirurgie unter Leitung von Doc Pille abkommandiert und mutierte mit diversen Körperapplikationen und vielen Kunstkniffen zu einem erstklassischen Krieger der Klingonen.
Die Techniker bauten indessen einen Lander zu einem Klingonen – Transportschiff um, damit die Tarnung auch plausibel wäre.
Uhura versuchte mich mit ihrem „Blob my Boops“ – Shirt etwas aufzumuntern, aber die Aussicht auf ein Rendezvous mit einer Dame der Kriegerkaste versetzte mich doch in einen Zustand der Hilflosigkeit.
Ausgerüstet mit dem üblichen „Essbesteck“ dieser Kämpferrasse, die da wären überdimensionales Kampfbeil und rasiermessrscharfe Dolche, bestieg ich das Transportgefährt und flog den Ort genannt Klingonen-Nirvana an.
Wir wollten uns in einer, der von dieser Kampfrasse favorisierten Trinkarena treffen und ich fand mich, umringt von zahlreichen Angehörigen der Kriegerkaste, in einer Spelunke wieder.
Kurz darauf traf das weibliche Wesen, mit dem verabredeten digitalen Erkennungscode ein, auf den wir uns geeinigt hatten.
Aber welche Überraschung, statt der erwarteten Klingon – Kriegerin stand vor mir eine kleine dunkelhaarige Menschenfrau.
Sofort verwickelte sie mich in eine zielgerichtete Konversation, in der sie mir von ihren griechischen Vorfahren erzählte, die ihr heldenhafte Attribute vererbt haben sollten.
Nach kurzer Zeit resümierte sie, dass ich bestimmt nicht mit ihren kleinen Kampfsäuen zurecht kommen würde.
Erschrocken stellte ich fest, dass meine Gesichtsimplantate anfingen sich in der Hitze des Etablissements aufzulösen.
Die Augen der kleinen Menschenfrau fixierten mich irritiert und nach kurzer Zeit traf sie die Erkenntnis wie ein Blitz.
„Sie verdammter Lügner, sie sind gar kein Klingone, sondern der verruchte Captain Tiberius“!
„Erledigt das unmoralische Schwein“, rief sie in die Menge.
Ich sprang auf und rannte wie der Teufel in Richtung Anlegestelle, verfolgt von der heulenden Meute der Klingonen.
Außer Atem erreichte ich das Landungsboot und floh panisch mit dem Schiffchen zu unserem Raumkreuzer.
Bis heute ist mir unklar, wie eine Menschenfrau unter Klingonnen, einen neuen Krieger für ihren Nachwuchs suchen konnte.
Wir hätten sie ja gern gerettet, aber schließlich muss eben jeder seinen Stiefel leben und Spock erklärte mir, dass wir den Lebewesen dieser Galaxis nicht ihre Wuinschdummheit nehmen dürften.
Aber vielleicht würde die tapfere Besatzung der E. das nächste Mal mehr Glück auf ihrer spannenden Mission haben..
Tiberius Ende.
Verfasst am 02.06.2007 21:25:03 Uhr Sternzeit 20070601 Komma 13 Krisensitzung in der Offiziersmesse.
Die Aufgabe für die Führungsoffiziere lautet, eine Klingon Frau anzulocken, oder eine Freiwillige in Verwahrung zu nehmen.
Unfreiwillig hatten wir Kontakt mit einer Unimatrix der Borg.
Um nicht assimiliert zu werden handelten wir mit Ihnen folgenden Deal aus.
Wir würden einen Wettbewerb für Frauen veranstalten.
Nein, keinen Schönheits- oder Gesangs-Contest, sondern etwas geeignetes für kampflustige Weibchen.
So würden die Borg erkennen, welche Rasse die am meisten lohnende, für die nächste Integration sein könnte.
Also sendeten wir auf allen interstellaren Kanälen folgenden Text:
Veranstaltet wird ein internationaler Showkampf im Zentrum der nächst gelegenen Unimatrix.
Nun mussten wir auch die Borg davon überzeugen, die Kämpfe stattfinden zu lassen und die Gladiatorinnen nicht gleich zu assimilieren.
Zwischenzeitig wollten wir unsere eigene Kämpferin trainieren.
In diesem Fall wurde Uhura mit einer Doping- Spezialbehandlung durch Pille künstlich aufgerüstet. Danach erhielt sie ein Sondertraining in vulkanischer Kampfkunst durch Spock.
Nach einer dreiwöchigen Phase intensivsten Trainings ließen wir probeweise Scotty und Sulu gegen sie antreten.
Sie wirbelte Scotty 3 Meter durch die Luft und ließ ihn unsanft auf ihren hübschen Rundungen landen.
Sulu wurde trotz asiatischer Kampftechnik in 5 Minuten in einen Zustand versetzt, dass er 2 Wochen dienstuntauglich geschrieben werden musste.
Mittlerweile hatten sich ungefähr 50 Kämpferinnen verschiedenster Rassen in die Teilnehmerliste einschreiben lassen.
Tatsächlich waren mehr als 10 Frauen aus dem Klingonreich dabei.
Insofern wurde die Kampfarena auf der Unimatrix eröffnet.
Waffen waren nicht zugelassen, was wir jedoch nicht bedacht hatten war die Tatsache, dass Borg – Frauen in ihren Körperteilen eingebaute Waffen trugen.
Gleich zu Beginn musste Uhura gegen eine wunderschöne zierliche Borg- Drohne antreten, die wohl in der Kommandostruktur der Borg recht hoch stand.
Sie hatte natürlich Spezialapplikationen in ihren Körper einbauen lassen, dachte jedoch Uhura wäre eine normale Menschenfrau.
Also verarbeitete unsere Kommunikationsoffizierin die Borg kurzerhand zu Frikassee.
Da die Borg defekte Einheiten sofort entsorgten, transferierten wir die Borg-Frau auf unser Schiff ins Lazarett.
Jedoch erlebten wir eine böse Überraschung in der Kampfarena. Die Borg schäumten vor Wut, ob der Tatsache, dass wir ihre wertvolle Kommando-Drohne zerlegt hatten.
Hunderte von Borg Drohnen überfielen die Kämpferinnen und zwangen sie brutal zur Assimilation in ihr Kollektiv.
Alle Klingon- Kämperinnen wurden ebenfalls überwältigt und in Drohnen umgewandelt.
Wir konnten mit knapper Not auf unser Schiff beamen und suchten mit Warp 6 das Weite.
Nun also hatten wir keine Klingon-Frau, sondern eine weibliche Borg Drohne gekidnappt.
Im Lazarett wurden ihre Verletzungen behandelt und wir deaktivierten ihren Kortikalknoten.
Dann verpassten wir ihr eine Ladung Super-Viagra.
Die männlichen Probanten waren noch wochenlang völlig aus dem Häuschen, nachdem sie eine Zeitlang mit ihr im Versuchslabor verbracht hatten.
Habe mir vorgenommen, zukünftig um Borg – Würfel einen großen Bogen zu schlagen.
Außerdem begegne ich Uhura seither mit Höflichkeit und Respekt.
Scotty ist mittlerweile Dauergast im Lazarett, wo er etliche Blessuren mürrisch behandeln lässt.
Unsere Drohne wird allmählich zu einer normalen Frau zurückverwandelt, wenngleich sie immer noch sehr roboterhafte Züge in sich trägt.
Tiberius Ende.
Verfasst am 25.01.2007 21:15:18 Uhr Sternzeit 20070125 Komma 21 Heute inspizierten wir routinemäßig an Bord der E.. die Raumanzüge und die Waffenkammer.
Dabei kam mir folgende Idee.
Die kampflustigen Klingonen würden sich sicher auf einem Planeten aufhalten, auf dem sie sich mit den einheimischen Kreaturen raufen konnten.
Nach kurzer Zeit konnten wir so eine Welt ausmachen, die sich noch archaisch im Mittelalter befand. Geschwind flogen wir mit Warp 7 direkt dort hin.
Unsere Standardbewaffnung bestand aus den obligatorischen Phasern, aber Sulu bestand darauf seine Samurai- Schwerter mitnehmen zu dürfen und ich schlug im seine Bitte nicht ab.
Wir materialisierten auf einer grün bewachsenen Welt mit wunderschönen Wäldern und Grasbewuchs. Es herrschte eine herrliche Ruhe, nur der Wind und ein paar einheimische Vögel waren zu hören.
Plötzlich vernahmen wir den Klang von Pferdehufen und es näherte sich ein Reiter über eine Anhöhe. Ein durch eine Rüstung gepanzerter Humanoide auf einem riesigen Schlachtross, gallopierte auf uns zu. In seinem Gefolge befand sich ein Pferdekarren mit großen Holzfässern.
In geringem Abstand zu uns, brachte er sein Tier zum stehen und rief uns mit dünner Fistelstimme folgendes zu:
„Ich bin der Edelmann Sir Soundso, dem dieses Land gehört, auf dem ihr euch unerlaubt aufhaltet! Das kann ich so nicht hinnehmen und fordere stellvertretend für alle, einen von euch zum ritterlichen Zweikampf heraus!“
Dabei zog er ein großes Schwert mühsam aus seiner Satteltasche und ließ es in der Sonne blitzen.
„Wer ist euer Anführer, er trete vor und nenne seinen Namen“, rief das Fistelstimmenmännchen in der Blechdose.
Sulu bat mich eindringlich den Job übernehmen zu dürfen.
Also stellten wir ihm unseren Sir Sulu von den östlichen Inseln, als unseren Kämpfer vor.
Ich fragte den Blechhelden, ob er nicht von seinem Pferd absteigen möge, damit es ein fairer Kampf wäre.
„Ein Sir und Ritter ohne Pferd, ist wie eine Jungfrau ohne Keuschheitsgürtel“ entgegnete der Eisenwarenmann.
Daher programmierten wir in unseren Tricorder, das Wiehern einer rossigen Stute und stellten das Gerät auf volle Lautstärke.
Das Schlachtross rollte mit den Augen und stellte die Ohren auf. Mit einem gewaltigen Satz warf es seinen Reiter ab und preschte durchs Unterholz davon.
Mit großer Mühe stellten wir zu dritt den Dosenmann auf seine Streichholzbeinchen und Sulu begab sich dreißig Schritte vor ihn und brüllte er wäre nun bereit für den Kampf.
Sir Soundso hob zitternd sein Schwert, visierte Sulu durch die schmalen Schlitze seines Helms an und rannte schwerfällig, mit viel Geklapper auf Sulu zu.
Dabei übersah er den unmittelbar vor ihm liegenden dicken Ast und stolperte direkt über diesen. Mit lautem Gepolter fiel er bäuchlings ins Gras und blieb regungslos liegen. Sulu kam außer sich vor Wut, wegen dem entgangenen Kampf, herbeigerannt und schrie, dass er ihm das Gehänge abschneiden würde. Er schnitt ihm die Riemen seiner Rüstung und die Unterkleidung auf. Da sahen wir zu unserm Erstaunen, dass es sich wohl um eine schwanzlose Rasse handelte.
Ohne die Rüstung kam eine dickes, schwitzendes Männlein mit hochrotem Kopf und Knopfaugen zum Vorschein. Das verlauste Kerlchen bat um sein Leben und um das seines Gefolges. Er müsse die Fässer mit Met bei einer nahen Burg, für mächtige Krieger abliefern.
Also geleiteten wir den traurigen Haufen zu einer imposanten Burg auf einem Hügel.
Als wir nur noch wenige Meter bis zu einer Zugbrücke hatten, schoss jemand auf uns mit einer Strahlenwaffe.
Tatsächlich konnten wir Klingonen auf der Burgmauer erkennen. Es waren offensichtlich auch weibliche Klingonen dabei – welch ein Glück!
Wir gingen in Deckung und bekamen eine Nachricht von unserem Schiff, dass im Orbit ein klingonischer „Bird of Pray“ enttarnt hatte.
Kürze Zeit später hörten wir das typische Zischen von Beamtransportern und die Klingonen transportierten allesamt vor unseren Augen auf ihr Raumschiff.
Unverzüglich ließen auch wir uns zurückbeamen und sahen noch auf der Brücke, wie das Schiff zurück in den Tarnmodus ging. Ich gab roten Alarm und wir fabrizierten einen Notstart in sichere Entfernung.
Mit einem Überraschungsangriff auf der Oberfläche, hätten wir vielleicht eine Klingon Frau in unsere Gewalt bringen können.
So aber mussten wir auf eine neue Gelegenheit warten.
Tiberius Ende.
Verfasst am 22.01.2007 21:41:37 Uhr Sternzeit 20070122 Komma 21 Spock hielt sich lange Zeit in der Astronavigation auf und errechnete anhand Triangulation einen Kurs zu einem Planeten genannt „Single Trainingslager für metrosexuelle Männer“.
Alle potentiellen Absolventen konnten sich auf einem virtuellen Marktplatz nach erfolgter Prüfung den kritischen Blicken erfahrener Single-Frauen stellen.
Also waren die Chancen groß hier eine Klingon Frau zu finden.
Die Crew war sich schnell einig, dass der Captain das Training durchlaufen und als Lockvogel dienen sollte. Ich fügte mich also meinem Schicksal und begab mich auf den Planeten.
Das Ausbildungsprogramm war bombastisch, wir wurden in Folgendem unterrichtet:
Reparaturen von Haushaltsgeräten, klempnern, Hauswerkeln, Staub wischen, musizieren, Gedichte verfassen, Besorgungen aller Art erledigen, tanzen, charmanter Auftritt in Gesellschaften, Theater- und Filmwissen, aneignen von Klatschgeschichten, Tischmanieren, Innendekoration, kleines einmaleins der Verführungskünste, Windeln wechseln, Sexualpraktiken aller Art (trainiert wurde jedoch nur theoretisch), Zubereitung eines drei Gänge Menüs (habe seit Jahren nicht mehr gekocht, wegen der Nahrungsmittelzubereitungsautomaten an Bord)…..
Außerdem übten wir vor Spiegeln den dominanten Beschützerblick, treu sorgenden Bernhardinerblick mit Tränen in den Augen und den lasziven Blick des geduldigen Zuhörers.
Jeder erhielt ein Handbuch mit den 99 wichtigsten Bedürfnissen einer Frau. Wir mussten jedoch das Pendant aus dem Trainingslager der Frauen mit den 7 wichtigsten Bedürfnissen der Männer ebenfalls auswendig lernen, da viele der Schüler auf nur 3 eigene Bedürfnisse, nämlich E, F und S kamen.
Dann ging es an die Abschlussprüfung und ich wäre beinahe durchgefallen, da mir übertriebene Überheblichkeit und Arroganz bescheinigt wurde. Aber bestanden ist bestanden!
Nun begab ich mich zum virtuellen Marktplatz, der aus kleinen Buden bestand.
Ich kritzelte, wie die anderen, meine vermeintlich besten Attribute auf ein Holztäfelchen und nahm auf einem Stuhl platz. Meinen Betäubungsphaser hatte ich in der Tasche, falls eine Klingon Frau auftauchen sollte.
Bald flanierten etliche anmutige Frauen mit dicken Fotoalben unterm Arm an den Buden vorbei und beäugten neugierig die Schildchen.
Einige verweilten an meiner Bude und plauderten freundlich mit mir. Die Gespräche endeten jedoch immer abrupt an derselben Stelle. Die Frauen wollten ein Foto von mir machen! Wozu denn ein Foto, fragte ich entrüstet. Sie wollten sich im Hintergrund mit ihren Freundinnen über die einzelnen Kandidaten beraten, bekam ich zur Antwort.
Da wir in geheimer Mission einen schwierigen Auftrag zu erledigen haben und mein Foto nicht im Vorfeld in dieser Galaxis die Klingonen warnen sollte, lehnte ich dieses Anliegen brüsk ab. Beleidigt stolzierten die Single Frauen zu einer der nächst gelegenen Buden.
So verging einige Zeit, aber eine Klingon Frau tauchte leider nicht auf.
Vom Schiff bekam ich die Meldung, dass die Langstreckensensoren zwar einige absonderliche weibliche Lebensformen, aber keine Klingonin ausmachen könnten.
Also begab ich mich unverrichteter Dinge wieder zurück an Bord.
Dort gab ich bekannt, dass die Erwähnung des Wortlauts Überheblichkeit, oder Arroganz in meiner Anwesenheit, disziplinarisch geahndet werden würde.
Pille zog mich jedoch in der Offiziersmesse mehrere Wochen damit auf.
Erst als ich ihm eine Diskussion mit Spock über Logik androhte, hatte es ein Ende.
Tiberius file closed.
Verfasst am 21.01.2007 14:57:38 Uhr Sternzeit 20070121 Komma 14 Das verdammte Logbuch hat mal wieder Probleme am Ende des letzen Eintrags zu positionieren. Dabei muss ich eine wichtige Warnung für die Förderation dokumentieren.
Also wir befinden uns ja nun schon geraume Zeit in diesem Quadranten, auf der Suche nach unserer Klingon Frau.
Ständig erreichen uns Nachrichten aus Planetensystemen an denen wir durch unseren Korridor vorbeifliegen, die ungefähr so lauten:
„Suche attraktive Frau, die mich in den siebten Himmel schleckt – Nachrichten von Männern an mich, sind zwecklos und werden sofort eliminiert“.
Die Offiziere haben die Mannschaftsdienstgrade ausdrücklich konditioniert auf diese Propagandasprüche in keiner Form zu reagieren.
Dennoch hat sich neulich ein weibliches Besatzungsmitglied aus der medizinischen Abteilung, aufgrund eines Funkspruchs dazu verleiten lassen, auf so einen Planeten unerlaubt zu beamen.
Später nach Ihrer Rückkehr gab sie folgendes zu Protokoll:
Ich erreichte die Oberfläche in einem palastartigen Gebäude. Alles war mit anmutigen weiblichen Fresken verziert und ein riesiges Bett, umrandet von Wasserspielen stand zentral in einem hellen Raum. Ein bildschönes weibliches Wesen kam mit wehenden Gewändern auf mich zu. Nach kurzer Zeit hatte sie mich überredet meinen Bordoveral abzulegen.
Plötzlich hörte ich ein zischend, schmatzendes Geräusch und die schöne Frau fing an sich vor meinen Augen zu verwandeln. Eine Gestaltwandlerin! schoss es mir durch den Kopf.
Die Metamorphose war schnell beendet und nun stand eine froschartige Gestalt mit pickeliger, schleimiger Haut und erregiertem Mittelstück vor mir.
Geschwind sprang mich das schreckliche Wesen an und versuchte sein Ding in mich zu stecken.
Nur mit knapper Not konnte ich seiner glitschigen Umarmung entkommen und durch einen Nottransport zurückgelangen.
Kurze Zeit später gelang es dem Crewmitglied einen Lander an Bord unseres Schiffs zu kapern, der schwer bewaffnet war. Sie flog direkt den Planeten an und gab über Funk zu verstehen, dass sie die Oberfläche mit Photonentorpedos dem Erdboden gleich machen würde.
Im letzten Moment konnten wir die Waffen deaktivieren und den Lander mit einem Traktorstrahl zurückholen.
Habe nun Filtereinheiten in die Empfangsantennen einbauen lassen, damit sich so ein Vorfall nicht noch einmal wiederholt.
Tiberius Ende.
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